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Geschichte des Orchesters
 
Das Hamburger Ärzteorchester wurde 1964 von dem Kirchenmusiker Willi Linow gegründet. Seine Mitglieder sind Ärzte oder dem Arztberuf familiär oder durch ihre Tätigkeit verbunden. Alle Musiker des Orchesters mit Ausnahme des Dirigenten sind Amateure. Solokonzerte werden überwiegend mit qualifizierten Spielern aus den eigenen Reihen aufgefüllt.

Nach dem Tode des zweiten Dirigenten, Prof. Hermann Weiss, übernahm 1984 die Kirchenmusikerin Anne Stellbrink die Leitung des Hamburger Ärzteorchesters, in dem sie viele Jahre als Bratschistin mitgewirkt hatte. Unter ihrem Dirigat entwickelte sich das Orchester zu einem großen symphonischen Klangkörper und erarbeitete ein umfangreiches Repertoire (eine Auswahl enthält der Abschnitt "Literatur des Orchesters"). In unermüdlichem Einsatz stimmte sie Auftrittsmöglichkeiten und Programme aufeinander ab.
Nach über zwanzig Jahren als Dirigentin musste Anne Stellbrink ihre Tätigkeit krankheitshalber aufgeben. Neuer musikalischer Leiter wurde 2004 Thilo Jaques, der dem Orchester bereits von einer Konzertreise als Hornist bekannt war und schon öfter Orchester geleitet hatte. Außer dem Instrumentalstudium absolvierte er eine Ausbildung in den Fächern Dirigieren und Komposition.

Das Hamburger Ärzteorchester wird oft für Benefizkonzerte in Hamburg und (auch weiterer) Umgebung eingeladen. Aufführungen bei Mediziner-Kongressen, Promotionsfeiern, in Seniorenheimen, Krankenhäusern, für die Hamburger Krebsgesellschaft und andere soziale Einrichtungen finden regelmäßig statt. Seit vielen Jahren gehören dazu auch Auftritte in der Universitätsklinik Eppendorf. 2007 musizierte das Orchester anläßlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus im Großen Dom von Berlin zugunsten der Holocaust-Opfer in Palästina und der "Aktion Sühnezeichen".
Über die örtliche Konzerttätigkeit hinaus ist das Hamburger Ärzteorchester als "Reiseorchester" bekannt. Reiseziele in Europa waren Spanien, Frankreich, Italien, Malta, die Schweiz, Kroatien, die Slowakei, Tschechien, Polen, Rußland, Belgien, Island und im Herbst 2012 Lettland.
Auch nach Übersee sind die Musiker gereist: Die erste Reise des Ärzteorchesters überhaupt führte 1983 in die USA (zur 300-Jahr-Feier der Deutschen Einwanderer in Chicago). Es folgten Reisen nach Namibia, Indonesien und Myanmar sowie 1996 und erneut 2007 nach China: Nach einem Konzert an Bord eines Jangtse-Kreuzfahrtschiffes gab es ein Festkonzert zur 100-Jahr-Feier der Medizinischen Fakultät in Wuhan und abschließend einen Auftritt in der Medizinischen Fakultät der Universität in Shanghai. Im Jahr 2008 folgte ein Besuch in Israel und dem Palästinensischen Autonomiegebiet mit drei Konzerten, zwei davon mit einem gemischten Chor aus beiden Landesteilen. Überhaupt wird Wert darauf gelegt, mit Musikern des Gastlandes gemeinsam zu musizieren.

(Peter Steder)
 
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